Stress weg in 20 Minuten

In Zeiten von geschlossenen Fitnessstudios und sozialer Distanzierung finden die einfachen Beschäftigungen wieder mehr Beachtung. Eine Tätigkeit hat diese besonders verdient: der Waldspaziergang. Aktuelle Studien befassen sich immer mehr mit den zahlreichen positiven Effekten dieser simplen Aktivität. Erfahrt hier 3 der wichtigsten Ergebnisse dieser Studien, die zeigen, wieso der Waldspaziergang in keiner Sportroutine fehlen sollte!

Stress weg in 20 Minuten

Studien zeigen 3 Gründe für mehr Zeit im Wald

In Zeiten von geschlossenen Fitnessstudios und sozialer Distanzierung finden die einfachen Beschäftigungen wieder mehr Beachtung. Eine Tätigkeit hat diese besonders verdient: der Waldspaziergang. Aktuelle Studien befassen sich immer mehr mit den zahlreichen positiven Effekten dieser simplen Aktivität. Erfahrt hier 3 der wichtigsten Ergebnisse dieser Studien, die zeigen, wieso der Waldspaziergang in keiner Sportroutine fehlen sollte!

1. Effektivität als Sporteinheit

Ein Tag hat bekanntlich selten genug Stunden. Wer auf seine Fitness achtet, joggt daher vielleicht lieber eine schnelle Runde und hält einen ruhigen Spaziergang für weniger effektiv. Sportwissenschaftler haben allerdings gezeigt, dass eine Stunde Wandern dem schnelleren Joggen nur in wenig nachsteht. Die Zahl der verbrannten Kalorien ist bei letzterem zwar im Durchschnitt um ca. 80 kcal höher, doch machen wir beim Spazieren rund doppelt so viele Schritte. Die Unterschiede in der Effektivität der beiden Sportarten sind also schwindend gering!

2. Ruhe und Selbstbewusstsein

Der Parasympathikus ist das Gegenstück des Sympathikus. Beide sind teile unseres vegetativen Nervensystems. Wo der Sympathikus für Aktivitätssteigerungen, den sogenannten „Fight or Flight“ Modus verantwortlich ist, spielt der Parasympathikus jedoch eine beruhigende Rolle. Er versetzt uns in den Ruhemodus.

Der Biologe und Autor Clemens Arvay hat den Einfluss eines Waldspaziergangs auf den Parasympathikus untersucht. Und tatsächlich: die diversen Sinneseindrücke des Waldes regen die Aktivität des „Ruhemodus“ an. Die Stimulation des Parasympathikus in diesem Zusammenhang fördert aber nicht nur die Stressreduktion. Eine britische Studie zeigte auch, dass so sogar das Selbstbewusstsein gestärkt wird!

3. Stärkung der Gesundheit

Am womöglich wichtigsten ist wahrscheinlich der Effekt von Waldspaziergang und -Luft auf unsere Gesundheit. Im Gegensatz zur Stadt hat Waldluft nur eine minimale Staubbelastung. Die Art der Bewegung mag sich zwischen Stadt- zu Waldspaziergang nur wenig unterscheiden. Eine koreanische Studie hat jedoch gezeigt, dass die Waldumgebung sich positiv auf Blutdruck, Immunsystem und Lungenkapazität auswirkt – diese Effekte konnten bei Tests mit Stadtspaziergängen nicht nachgewiesen werden.

Um frische Luft zu schnappen, den Kopf frei zu kriegen, oder als tägliche Sporteinheit – die hier genannten wesentlichen Effekte des Waldspazierganges zeigen, dass er nicht unterschätzt oder belächelt werden sollte. Ein letztes erfreuliches Ergebnis der aktuellen Studien widerlegt auch die Ausrede, dass Spaziergänge viel Zeit in Anspruch nehmen, um effektiv zu sein: Studienautorin MaryCarol Hunter und ihr Team zeigten, dass schon 20-30 Minuten Waldspaziergang ausreichen!